Sonntag, 12. September 2010

Teil 4 Ernährung in Zeiten chronischer Entzündung...

Die Ernährung in Zeiten chronischer Entzündungen oder, was benötigt mein borreliosegeplagter Organismus?

Mäuse mit gestörter Glutathionproduktion in der Leber sterben innerhalb eines Monats nach der Geburt - wen das neugierig macht, der kann sich hier gerne ein wenig mehr mit Glutathion beschäftigten.

Cystein und Glutathion sind ungemein wichtig und so wundert es nicht, dass Glutathion in der biologischen Krebstherapie und bei der Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt wird. Glutathion erhöht die Aktivität der Abwehrzellen, ist ein starker Radikalenfänger und soll sogar beschädigte Gene reparieren können. Für Immunerkrankungen gilt der Glutathion-Spiegel als ein wichtiger Prognosemarker. Gebildet wird Glutathion aus den Aminosäuren L-Glutaminsäure, L-Cystein und Glycin.

Wer unter chronischen Entzündungen, chronischen Schmerzen oder chronischen Krankheiten leidet benötigt mehr Glutathion. Überhaupt wird Glutathion bei Rheuma oder chronischen neurologischen Krankheiten wie Multiple Sklerose eingesetzt.

Als Nahrungsergänzung wird Glutathion bei Krebserkrankungen mit 1000 bis 3000 mg täglich zugeführt. Zusätzlich kann die Glutathionproduktion in der Leber durch zusätzliches Acetylcystein stimuliert werden.

Und wie so oft: Man kann Glutathion als Pulver oder Kapseln zuführen oder es über die Nahrung versuchen. Insbesondere Avocados, Wassermelonen, Spargel, Kartoffeln, Orangen, Tomaten, Broccoli, Zucchini, Spinat sowie mageres Fleisch enthält viel natürliches Glutathion.

Allerdings ist man nicht sicher, ob die orale Zufuhr den Glutathion-Spiegel überhaupt effektiv erhöht. Die besten Ergebnisse werden durch intravenös verabreichtes Glutathion erzielt; darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass es wirksamer ist, die Aminosäuren Cystein und Glutaminsäure einzunehmen, da der Körper daraus Glutathion „zaubert“ und besser verwerten kann.

Referenzen:

http://www.provitas.org/InfoTexte/l-glutathion.pdf

http://www.biokrebs-heidelberg.de/user/download/GfBK_website_Glutathion.pdf

http://www.naturheilkunde24.com/cms/artikel/artikel/2010_02_27_Glutathion.php


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