Dienstag, 13. April 2010

Schwerbehinderte forschen beim RKI über FSME

Ja, ich weiß, die Nachricht ist schon etwas älter, ich bin jedoch erst vor kurzem darüber gestolpert...

Das RKI hat eine Integrationsabteilung eingerichtet und lässt dort seit 2008 eine spezielle Forschergruppe zur durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) forschen. Die neue FSME-Gruppe besteht aus einem promovierten Wissenschaftler, zwei Wissenschaftlern, die gerade an ihrer Promotionsarbeit arbeiten sowie einer Biologielaborantin und ist am nationalen Konsiliarlabor für FSME angesiedelt.

Die Wissenschaftler, übrigens alle schwerbehindert, werden die labordiagnostischen Verfahren weiterentwickeln und Zecken sowie Haus- und Wildtiere nach Spuren von FSME-Viren untersuchen. Dies soll vor allem in Gebieten geschehen, in denen es einzelne FSME-Fälle gab, die aber noch nicht als Risikogebiete eingestuft wurden. "Damit könnte sich das Infektionsrisiko besser beurteilen lassen", erwartet Matthias Niedrig, Leiter des FSME-Konsiliarlabors.

Jau, soviel Engagement würde man sich zu borrelioserelevanten Fragen und Problemen ebenfalls wünschen! Hier geht's zur Pressemitteilung.